Andreas Pauly

«Wähle deine Einstellung – lass dich nicht gehen – gehe selbst!»

Andreas Pauly ist gelernter Hotelkaufmann und Restaurantmeister. Nach 18 Jahren in dieser Branche begann er sein Studium zum Betriebswirt an der Hotelfachschule Hannover. Anschließend machte er sich als Trainer und Berater selbstständig: Schon mit 23 Jahren hatte er sein erstes Schulungsbuch für die Gastronomie geschrieben; nun machte er seine Fähigkeit zum Beruf, andere etwas zu lehren. 2005 traf er auf SYNCOM und fühlte sich im Team sofort angekommen.

Mit welchen Eigenschaften würdest du dich als Trainer beschreiben?

Ich kann Bilder in Köpfe setzen, Menschen zum Nach-Denken bringen, sie mit auf eine Reise nehmen und motivieren, selbst wenn sie gerade nicht gut drauf sind. Erfolgreich, so denke ich, ist man immer mit dem, was man von Herzen gerne macht, womit man sich wohl fühlt und was man gut kann – und Kommunikation ist für mich Talent und Berufung: Ich sehe, was zwischen Menschen passiert, wenn sie miteinander reden oder streiten, und warum das so ist. Das ist unglaublich spannend.

Was waren deine ersten Eindrücke vom SYNCOM-Team?

Der damalige Geschäftsführer lud mich zum Kennenlernen in sein Wohnzimmer (!) ein und hörte mir viereinhalb Stunden lang zu, wie ich bei meiner Arbeit mit Menschen umgehe, was für ein Mensch ich bin. Er wollte wissen, wie mein Wesen und mein Weltbild zur Philosophie von SYNCOM passen. Er fragte nicht nach Alter, Vorbildung oder Dokumenten an der Wand – das findet man nirgendwo anders. Danach habe ich 21 Tage lang als Co-Trainer bei SYNCOM gearbeitet, ohne Honorar, und mir gesagt: Du hast nie eine klassische Trainerausbildung gehabt – das hier ist sie jetzt. Viel kannte ich schon, hatte aber andere Begriffe dafür – und bis heute ist jedes Seminar, das ich gebe, Ausbildung auch für mich.

Für wie wichtig hältst du Kommunikation für die Welt?

Miteinander zu sprechen, ist der goldene Schlüssel: Mein Leben wird nicht ausreichen, um alles über Körpersprache und verbale Kommunikation zu lernen. Wir müssten Denkkonzepte wie das Vier-Ohren-Prinzip oder Watzlawicks „Man kann nicht nicht kommunizieren“ in den Schulen lehren – stattdessen bringen wir erst Erwachsenen bei, die in beruflichen Strukturen eingepfercht sind, wie sie im Miteinander überleben. Mobbing, Burnout etc. hängen damit zusammen, wie in unserer Umgebung kommuniziert wird.

A

usbildung als Hotelkaufmann, Restaurantmeister, staatl. gepr. Betriebswirt

Zusatzausbildung als TQM Auditor®, Team Trainer (.zert)

15 Jahre Erfahrung in der Gastronomie im Bereich Führung, Service, Organisation;
Schulung und Trainings von Mitarbeiterteams; Servicemanagement, Kundenorientierung

Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung

Qualitätsmanagement

Image- und Persönlichkeitsentwicklung

FISH- Motivationstraining

Team- und Einzelcoaching