Wissenschaftlichkeit
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Wissenschaftlichkeit bedeutet für uns stetiges Überprüfen und Lernen in den Bereichen Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Lerntheorie, Sprachwissenschaft und auf der Methodenebene.

Damit stellen wir für unsere Kunden Qualität und nachvollziehbare Konzepte sicher. Unser wichtigstes Qualitätsmerkmal ist der Lernerfolg für unsere Teilnehmer, sowohl im Verstehen als auch in der alltäglichen Umsetzung.

Beteiligung
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Für uns gilt der Grundsatz:
„Betroffene zu Beteiligten machen“

Wir beteiligen unsere Mitarbeiter umfassend an der inhaltlichen und organisatorischen Unternehmensentwicklung. Wir beteiligen unsere Kunden an Konzeptentwicklungen und suchen aktiv nach kritischer Reflexion unserer Arbeit. Wir beteiligen Partner an der Produktentwicklung und an den Konzepten.

Respekt vor dem Individuum
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Das Individuum ist für uns eine unteilbare Einheit von Körper, Geist und Seele.


Jeder Mensch:
• ist einzigartig und verdient unsere Achtung und Wertschätzung
• verdient, dass wir seine Einzigartigkeit suchen und würdigen
• ist selbstbestimmt und entscheidet darüber, was für ihn nützlich und
  richtig ist
• bestimmt über seine Grenzen selbst

Wirtschaftlichkeit
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Wir streben nach Wirtschaftlichkeit für:
• unsere Kunden/die Organisation, für die wir arbeiten
• unsere Teilnehmer (deren Nutzen)
• das SYNCOM-Team

Der Gewinn der SYNCOM-Team GmbH bietet unseren Mitarbeitern Sicherheit und trägt zu unserer Attraktivität als Arbeitgeber und Anbieter bei. Für unsere Kunden steigern wir so Flexibilität, Vielfalt, Qualität und Sicherheit. Den wirtschaftlichen Aspekt ordnen wir im Zweifelsfall immer dem Respekt vor dem Individuum und der Humanität unter.
Nachhaltigkeit
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Nachhaltigkeit bedeutet, dauerhafte Lernerfolge zu ermöglichen durch:

• Wahrung der Autonomie des Lernenden
• Bedienen verschiedener Lernformen
• Orientierung des Lernprozesses an der Welt des Lernenden
• Partnerschaftlichkeit von Lehrenden & Lernenden

Wir streben Nachhaltigkeit für die von uns begleiteten Prozesse unserer Kunden an. Wir bemühen uns aktiv um soziale und ökologische Nachhaltigkeit, bezogen auf unsere Arbeit, und achten ebenfalls bei der Auswahl unserer Lieferanten auf dieses Prinzip.

Freude
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Wir wollen als Trainer Freude anbieten und vermitteln.

Deshalb haben wir:
• Lust in unserem Team zu arbeiten
• Spaß an unserer Arbeit
• Freude am Kontakt mit Menschen, die mit uns zusammenarbeiten      wollen

• Vergnügen, mit ihnen gemeinsam etwas zu entwickeln
• unsere Partner auch nach diesem Grundsatz ausgewählt

Menschlichkeit
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‚Menschlichkeit‘ ist das angestrebte Ideal einer mitmenschlichen Orientierung. ‚Menschlichkeit‘ steht hier für eine positiv notierte Größe, schließt jedoch die Fähigkeit zu allen negativ empfundenen menschlichen Eigenschaften als Möglichkeit mit ein. ‚Menschlichkeit‘ bildet nach dem dialektischen Prinzip die Synthese aus allen Möglichkeiten menschlichen Verhaltens.

Dazu Johann Gottfried Herder in seinen Briefe(n) zur Beförderung der Humanität (Bd.10 Riga 1797): „Der edle Mensch sucht allenthalben das Bessere, das Beste, …“ 

Und Johann Gottlieb Fichte in der „Bestimmung des Menschen ( Drittes Buch – Glaube 1,Bd.2:276): „Es ist kein Mensch, der das Böse liebe, weil es böse ist; er liebt in ihm nur die Vorteile und Genüsse, die es ihm verheißet, und die es ihm in der gegenwärtigen Lage der Menschheit mehrenteils wirklich gewährt.“

‚Menschlichkeit‘ zu erlangen, mit dem darin enthaltenen Streben zur Verantwortung, zur Weisheit und Vervollkommnung und der gleichzeitig darin enthaltenen Anerkennung menschlicher Schwächen und Unfähigkeiten, ist Ziel der Auseinandersetzung mit dem humanistischen Wertesystem.

Verbundenheit
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Die Fähigkeit zur ‚Verbundenheit‘ ist ein grundlegendes Element dessen, was wir ‚Menschlichkeit‘ nennen. Ohne die ‚Verbundenheit‘ z.B. zur Natur ist ‚Menschlichkeit‘ nicht möglich, ebenso wenig wie ‚Menschlichkeit‘ ohne die ‚Verbundenheit‘
von Verstand und Gefühl.

‚Verbundenheit‘ bezeichnet das Wesentliche dessen, was auch der Begriff Liebe enthält, nämlich das Streben nach Ganzheit, nach Heil und nach Frieden, ohne mögliche Widersprüche zu verneinen. Damit überwindet ‚Verbundenheit‘ die Gefahr einer mit Polarisierungen einhergehenden dualistischen Spaltung (Gut und Böse).

‚Verbundenheit‘ meint eine akzeptierte und bewusst gewählte oder angestrebte geistige und gefühlsmäßige Wahrnehmen einer Verbindung zu Etwas oder Jemandem. Durch ‚Verbundenheit‘ wird die Stellung des Individuums in der Gesellschaft beziehungsweise der Menschheit deutlich.

Individualität ohne ‚Verbundenheit‘ zu Mitmenschen ist nicht möglich, da nur der Hintergrund sozialer Strukturen die Beobachtung eines sich unterscheidenden Individuums möglich macht.
Frieden
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Die Fähigkeit zum ‚Frieden‘ entsteht aus der Erkenntnis der ‚Verbundenheit‘ polarer Gegensätze und der Anerkennung der Wirklichkeit, ohne auf deren Veränderung zu verzichten.

Der Friede beginnt in uns selbst, im Erkennen und Anerkennen der uns eigenen Widersprüche, im Annehmen von uns selbst mit unseren Stärken und Schwächen. Ohne inneren ‚Frieden‘ ist auf Dauer kein Friede zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur möglich.

Als Friede wird auch ein rechtlich geordneter Zustand innerhalb menschlicher Gemeinwesen bezeichnet. Friede im Sinne diese Wertbegriffs ist nicht allein die Abwesenheit von Krieg oder gewalttätiger Auseinandersetzung. Auch eine Diktatur kann einen friedlichen Eindruck machen.

Die Einhaltung einer Ordnung allein garantiert keinen ‚Frieden‘ auf Dauer, wenn diese Ordnung nicht auch als gerecht empfunden wird. Friede bedeutet die Möglichkeit eines menschenwürdigen Lebens in einer Mitwelt, deren Streben auf ‚Gerechtigkeit‘ ausgerichtet ist.
Gerechtigkeit
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‚Gerechtigkeit‘ wird hier als individuelle Empfi ndung und nicht als Qualität eines sozialen Zustandes verstanden. Sie braucht und ermöglicht zugleich inneren und äußeren ‚Frieden‘. 

Die Ungerechtigkeit in einem (schein-)objektiven Sinne beginnt bereits mit der Geburt. Niemand wurde gefragt, ob oder wo und wann er auf die Welt kommen wollte. Niemand wurde gefragt, welchem Geschlecht er angehören will, welcher Hautfarbe, welchen Eltern, welcher Gesellschaftsschicht, welcher Nationalität.

‚Gerechtigkeit‘ ist ein ethisches Ideal oder Leitbild. ‚Menschlichkeit‘ ist ohne ein andauerndes Streben nach ‚Gerechtigkeit‘ nicht möglich. Dieses Streben ist eine der wesentlichen ständigen Aufgaben des mündigen Menschen. Dabei sind die subjektive Empfi ndung für ‚Gerechtigkeit‘ und die sich daraus ergebenden Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen der Raum, in dem dieses Streben stattfindet. 

Hier ist Auseinandersetzung notwendig. Die Qualität dieser Auseinandersetzung ergibt sich aus der Gleichberechtigung aller Perspektiven (Allparteilich-keit).
Demokratie
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‚Demokratie‘ bedeutet Herrschaft des Volkes. Sie beruht auf dem Mehrheitsentscheidungsprinzip und muss Minderheiten und Schwache mit einbeziehen. ‚Demokratie‘ bietet viele, methodisch verschiedene Möglichkeiten zur Konsensfindung, zum Beispiel für eine konkrete oder regelhafte Anwendung von ‚Gerechtigkeit‘. 

‚Demokratie‘ in diesem Sinne ist mehr als eine Staatsform oder ein Entscheidungsprinzip. Sie ist Ausdruck der Anerkennung von Pluralität und der Berechtigung von Verschiedenartigkeit. 

Das Bekenntnis zur demokratischen Methode schließt demgemäß die jederzeitige Kritisierbarkeit demokratischer Entscheidungen ein. Im Zweifels-falle kann eine regelhaft getroffene, demokratische Entscheidung, sofern sie subjektiv gegen humanistische Werte verstößt, ein Grund für Widerstand sein. 

Auch aus diesem Grund ist eine Voraussetzung für demokratisches Verhalten die Mündigkeit der Beteiligten.
Freiheit
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Innere und äußere ‚Freiheit‘ sind Voraussetzung für Aufklärung. 

‚Freiheit‘ ist die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Handlungen auswählen und ent-scheiden zu können. 

Ohne ‚Freiheit‘ ist keine Teilnahme an der Auseinandersetzung in der Gesellschaft denkbar. Innere ‚Freiheit‘ ist ein Ideal, welches sich in der Überwindung von dogmatischen Systemen und vermeintlichen Wissenszuständen entwickelt. Der Mensch kann sich seiner ‚Freiheit‘ nicht entziehen. Somit kann ein innerlich freier Mensch einem anderen nur als immerwährend Lernender und niemals als Wissender gegenübertreten.

Für die innere ‚Freiheit‘ ist gleichwohl ein sittliches Werte-System erforderlich, welches als Prüfstein für die Möglichkeit seiner eigenen Veränderung verwendet wird. Gerinnt ein Werte-System zum Dogma, geht auch die innere ‚Freiheit‘ verloren. Die innere ‚Freiheit‘ ist unabhängig von der äußeren ‚Freiheit‘, welche die Umstände charakterisiert, unter denen der Mensch lebt. Fehlt die äußere ‚Freiheit‘, so kann die innere ‚Freiheit‘ eine wichtige Kraftquelle sein, die hilft, weiter zu leben (siehe Viktor Frankel).
Aufklärung
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Der Aufklärungsbegriff bezeichnet landläufig eine europäische Geistesbewegung des 18. Jahrhunderts. Das Streben nach ‚Aufklärung‘ bedeutet in diesem Zusammenhang eine Orientierung an dieser Tradition. Menschliche Konstruktionen sind zwar immer auch Glaubenssysteme, sie sind aber im Sinne des kritischen Rationalismus Carl Poppers mehr oder weniger widerlegbar. 

Die innere Bereitschaft, dazuzulernen und auch liebgewonnene Hypothesen von anderen hinterfragen zu lassen, ist ein Ausdruck des Strebens nach ‚Aufklärung‘. Immanuel Kant dazu: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ 

In diesem Zitat steckt ebenfalls die Aufforderung nach Bildung. Erkenntnis  wird durch das Streben nach ‚Aufklärung‘ ermöglicht, indem „menschliche Angelegenheiten von der Vernunft geleitet werden, anstatt durch Religion, Aberglauben oder Offenbarung; und der Glaube an die Kraft der menschlichen Vernunft die Gesellschaft verändern und das Individuum von den Fesseln der Tradition oder der willkürlichen Autorität befreien (kann). All dies gestützt durch eine Weltanschauung, die zunehmend durch die Wissenschaft anstatt durch Religion oder Tradition validiert wird.“ (Dorinda Outram 1995)
Mündigkeit
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Mündigkeit steht hier für die Fähigkeit zu kritischer Distanz sich selbst und anderen gegenüber. Aus dieser Distanz entsteht die Möglichkeit zu Selbst- und Mitverantwortung. 

Mündigkeit setzt eine Vorstellung von der eigenen Persönlichkeit voraus. Kritische Distanz zu sich selbst kann nur entstehen, wenn die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit eigenen Anteilen möglich ist. 

So entsteht Selbstkenntnis über verschiedene eigene Motivationen des eigenen Handelns. Diese Selbsterkenntnis erschließt ein besseres Verstehen-und Akzeptierenkönnen der Beweggründe anderer. Sich selbst mündig in Entscheidungsprozesse einzubringen, ist eine Voraussetzung, um an der demokratischen Praxis teilzunehmen. 

Die Qualität der demokratischen Praxis wird wesentlich beeinfl usst vom Streben nach ‚Aufklärung‘.